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Donnerstag, 09.06.2016

Bienvenue Autriche!

Nach einer Woche in der Schweiz und den beiden Tests gegen Malta und Holland in Österreich sind wir am Mittwoch in unserem EM-Quartier in der Provence angekommen.

Der erste Eindruck vom Gastgeberland ist großartig: Auf der Fahrt mit unserem offiziellen Euro-Bus nach Mallemort haben wir sofort gemerkt, welchen großen Stellenwert die Europameisterschaft in Frankreich hat. Überall sieht man das Euro-Logo, Transparente, Werbetafeln – die Franzosen sind stolz und freuen sich auf dieses Turnier.

Bei der Ankunft in Avignon sind wir von Botschafterin Ursula Plassnik empfangen worden und in unserem Hotel Moulin de Vernegues hat sich das Hotelpersonal etwas Besonderes einfallen lassen: Alle sind in rotweißroten Trikots Spalier gestanden und haben uns herzlich begrüßt.

Das Quartier selbst ist mitten in der Natur, sehr ruhig, authentisch und besitzt das typisch französische Flair. Das ganze Anwesen ist wie auch die aller anderer EM-Teilnehmer streng abgeriegelt, aber man spürt die Anwesenheit der Sicherheitsleute nicht und fühlt sich doch in sicheren und guten Händen. Die Möglichkeiten zur Regeneration im Spa-Bereich und zur Ablenkung wie zum Beispiel eine Players Lounge oder Tischtennis sind ideal. Jeder Spieler hat ein Einzelzimmer und es gibt auch Aufenthaltszonen, wo man sich zurückziehen und auf die bevorstehenden Aufgaben perfekt fokussieren kann.

Ab Donnerstag beginnt jetzt die entscheidende Phase der Vorbereitung, die Feinjustierung und unsere ganze Konzentration gilt dem Auftakt gegen Ungarn in Bordeaux. Ich bin grundsätzlich nicht abergläubisch, aber vielleicht ist es doch ein gutes Omen, dass sich hier 1998 die französische Nationalmannschaft vor dem WM-Titel vorbereitet hat. Langsam wächst auch die Anspannung und unsere Vorfreude auf das Turnier wird von Tag zu Tag größer.

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