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Freitag, 29.08.2014

„In unserer Mannschaft steckt viel Moral“

Auch wenn wir bei Werder nur begrenzte Mittel zur Verfügung haben, wollen wir in dieser Saison besseren Fußball spielen, uns weiterentwickeln und von Beginn an im sicheren Bereich der Tabelle stehen.

Wir werden auch wieder schwächere Phasen durchmachen, aber in der Mannschaft steckt so viel Moral, dass ich sehr positiv gestimmt bin. Wichtig ist, dass wir nicht erst dann den Kampf eröffnen und aufwachen, wenn´s fast schon zu spät ist. Wenn man unten drin steckt und den Punkten nachlaufen muss, ist es schwer wieder nach oben zu kommen.

Die Erwartungen sollten nicht zu hoch gesteckt werden. Einen einstelligen Tabellenplatz zu fordern, ist leichter gesagt, als getan. Ich erinnere nur an den HSV oder Stuttgart, die am Anfang der letzten Spielzeit vom internationalen Geschäft geträumt haben und nur knapp dem Abstieg entronnen sind. Da müssen wir aufpassen, dass wir nie in eine ähnliche negative Spirale hineingeraten.

Ich bin mir jedoch sicher, dass die Mannschaft den nötigen Ernst und die Einstellung hat, um das zu verhindern. Nach der guten Vorbereitung sollten wir eigentlich weiter sein, als vor einem Jahr. Es gab keine schlechten Spiele, aber das sind halt nur Momentaufnahmen und ist nichts wert, wenn wir im Ernstfall keine Punkte holen.

Wir müssen uns die Basis vom Frühjahr erhalten, in dem wir oft auch begeisternden Fußball gespielt haben. Unsere Fans als Rückhalt und unser Teamspirit müssen die Mittel sein, um in dieser extrem ausgeglichenen Bundesliga bestehen zu können. Dann können wir jeden ärgern und auch einmal gegen einen Topverein eine Überraschung schaffen.

Persönlich will ich an meine Leistungen in der Rückrunde anknüpfen, obwohl ich weiß, dass ich auch noch viel zu verbessern habe. Besonders ärgert es mich, dass wir noch immer zu viele Gegentore bekommen haben. Mit meiner wachsenden Erahrung und Routine werde ich alles versuchen, um das abzustellen. Diesen Druck mache ich mir selbst am meisten.

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