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Sonntag, 15.04.2012

Wir dürfen nicht aufgeben!

Das Spiel in Stuttgart hat das ganze Frühjahr widergespiegelt. Sobald wir ein Gegentor bekommen, ist die Mannschaft schwer verunsichert.

Wir sehen einen Rückstand oder Ausgleich nicht als Herausforderung, sondern als Problem, an dem wir auch diesmal zerbrochen sind.

Dabei haben wir im Herbst oft bewiesen, dass es auch anders geht. Gegen Nürnberg, Köln, Hertha oder Hoffenheim haben wir auch nicht spielerisch geglänzt, aber wir haben die Spiele als Kollektiv und mit viel Moral noch gedreht.

Derzeit wird unsere Verunsicherung von Teams wie dem VfB, der einen tollen Lauf hat, leider gnadenlos ausgenutzt. Das 1:4 schaut blöd aus, aber es wäre mit mehr Konzentration zu verhindern gewesen.

Was unsere Chancen auf die Europa League betrifft, hat sich nach diesem Spieltag in Wahrheit nicht viel verändert. Die Punkteverluste von Leverkusen und Wolfsburg sollten uns Hoffnung machen, dass noch nicht alles verloren ist. Auch wenn die kommenden Gegner Bayern, Schalke und Wolfsburg heißen, dürfen wir nicht aufgeben.

Die Personalnot ist durch die Verletzung von Marin und die Gelbsperren von Fritz und Sokratis leider noch größer geworden - das macht unsere Situation nicht einfacher. Wir müssen das annehmen und es ist auch eine Chance für andere Spieler zu beweisen, dass sie bei dem Umbruch in der Mannschaft eine wichtige Rolle spielen können.

Ich hoffe, dass ich in den letzten drei Spielen wieder mitmischen und der Mannschaft helfen kann. Mitte der Woche werde ich hoffentlich ins Mannschaftstraining einsteigen und wenn alles klappt, kann das Bayern-Spiel für mich ein Thema sein. Dann werden wir entscheiden, ob wieder alles okay ist. Das Wichtigste ist, dass ich fit bleibe und kein zu großes Risiko eingehe.

Was meine Zukunft betrifft, bin ich im Endspurt der Entscheidung. Es gab zuletzt viele Spekulationen, dass ich in die Serie A wechseln könnte. Ich habe mich jetzt entschlossen nicht nach Italien zu gehen.

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