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Donnerstag, 19.01.2012

Wir stehen zu Recht auf Platz 5!

Langsam, aber sicher wird die Anspannung vor dem Rückrundenauftakt am Samstag in Kaiserslautern immer größer.

Wir haben in der Vorbereitung sehr gut gearbeitet und uns einen Plan zurechtgelegt, wie wir unser großes Ziel, einen internationalen Wettbewerb, erreichen. Wenn du 6 Punkte Vorsprung auf einen Nicht-Europacupplatz hast, wäre es dumm ein anderes Ziel zu formulieren. Auch wenn andere Klubs sicher zum Angriff blasen werden.

Ich bin überzeugt, dass wir aufgrund unserer Qualität zu Recht auf Platz 5 in der Tabelle stehen, auch wenn wir in einigen Spielen gut bedient waren. Wir wollen im Frühjahr auswärts ein viel besseres Bild abgeben als zuletzt. Im Training ist uns die Arbeit im Verbund über weite Strecken gelungen – jetzt müssen wir das auch im Spiel umsetzen. Ich hoffe, dass alle bereit sind mitzutun, sonst wird es schwer die Ziele zu realisieren. Es darf nicht mehr passieren, dass wir zerfallen, wenn wir ein Gegentor kassieren. Gerade dann muss die defensive Ordnung und Disziplin eingehalten werden. Die Saison wird nicht einfach, aber wir können die Herausforderungen mit viel Selbstvertrauen annehmen.

Für mich persönlich ist die Vorbereitung sehr gut verlaufen. Ich hab den Jahreswechsel mit meiner Familie und engen Freunden verbracht und versucht, Fußball einmal völlig auszublenden. Neujahr ist für mich immer ein Zeitpunkt, an dem ich mich auch selbst hinterfrage und mir wieder neue Ziele stecke. Aber ich hab mich im Urlaub nicht nur erholt, sondern auch schon die Basis für die Vorbereitung gelegt. Ich war richtig hungrig auf das Training. Und es hat mir sehr gut getan, dass ich – im Gegensatz zum Sommer – das ganze Trainingslager und die Testspiele mitmachen konnte.

Die letzten Testspiele sind nicht so verlaufen, wie wir uns das vorgestellt haben. Aber es gibt auch keinen Grund zur Panik. Tests sind Tests, viele Spieler haben gefehlt und ich bin überzeugt, dass wir uns am Betzenberg ganz anders präsentieren werden. Dass ich meine Kopfballstärke in der Vorbereitung beweisen konnte, freut mich besonders. Aber ich muss das noch mehr forcieren. Ich weiß jedenfalls, dass ich immer gefährlich sein kann, wenn Eckbälle oder Freistöße gut platziert in den Strafraum kommen.

Der Auftakt in Kaiserslautern wird sicher alles andere als eine leichte Aufgabe. Lautern steht wie so oft nach dem Herbst unten, aber sie besitzen eine geschlossene, kompakte Mannschaft, die zu Hause von den Fans getragen wird. Kleinigkeiten werden – hoffentlich für uns – entscheiden.

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